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Olga IV

Posted on 2009.11.26 at 18:09
Current Location: Bett
Current Mood: tired
Current Music: Fernseher
Ich war eben im Rathaus und hab mich beim Volksbegehren Nichtraucherschutz eingetragen. Danach habe ich mich gut gefühlt. Auch wenn ich das Gefühl habe, dass das Begehren scheitern wird. Aber gut, an mir liegt es dann nicht.

Wieder zu Olga:
Nach der Suppe gibt es eine Pause, weswegen es am Anfang der Sitzung diesmal kein Gericht gab. Wir haben über 20 Minuten Aufmerksamkeitsspanne geredet. Und dann haben wir Hänsel und Gretel gelesen. Einer hat angefangen und aufgehört, wann er wollte, dann war der nächste dran. Es hat auch die mit der komischen Stimme gelesen und ihre Hexe war super, dafür war die Stimme ideal.
Es war ein Text von Hans Traxler. Sehr cool.
Ich musste dann weg, weil ich noch ins Kino wollte, aber ich hab zu Hause den Rest "Die Wahrheit über Hänsel und Gretel" gelesen. Es war genial. Die Hexe war unschuldig und Hänsel und Gretel böse. Einfach super.

Ich bin müde, hab keine Lust zu schreiben, schwimmen macht mich immer fertig.
Ein andermal

Olga III

Posted on 2009.11.17 at 23:48
Current Location: Bett
Current Mood: okay
Current Music: TV Total
So, auch heute war mal wieder Olga.
Und wieder hatte ich keine Lust. Aber das ist immer so und liegt nur daran, dass ich nie weiß, was auf mich zukommt. Aber es war ganz in Ordnung.
Es fing diesmal mit einer Dose Tomatencremesuppe an. Wir sollten raten, was das mit unserem Seminar zu tun hatte.
Nein, stimmt nicht, zuerst hat Olga uns auf einen roten Faden hingewiesen, mit dem sie uns begrüßt. Wir sind nämlich Gast im Restaurant der Satire. Zuerst gab es Obst und Wasser und jetzt als Vorspeise etwas Suppe.
Wie gesagt, wir sollten raten, was es mit der Suppe auf sich hat. Aber es kam niemand drauf, weil keiner wusste, dass die Leute der Frankfurter Schule einen Preis für Satire verleihen und das der eine Dose Tomatensuppe, genannt Elchsuppe, ist. Naja. Am Ende hat der Typ, der immer Gedichte schreibt und vorliest, die Suppe bekommen. Das war auch gerechtfertigt.

Dann haben wir ein Lied angehört. "Welcome to Bavaria" von Biermösl blosn. War lustig. Man musste sich nur erst reinhören.
Dann ging es um Comic, Cartoon und Hassblatt. Was ist der Unterschied? Wussten wir nicht. Also haben wir ein Bild bekommen, sollten sagen, was das ist und dann selber etwas daneben malen und sagen, ob das Comic, Cartoon oder Hassblatt ist. War nicht ganz einfach, denn wir wussten den Unterschied ja immer noch nicht.
Ich hatte mir wirklich vorgenommen, aktiv in meiner Gruppe mitzuarbeiten. Aber dann war da leider eine in der Gruppe, die eine super nervige, nölige Stimme hatte. Es ist kaum zu beschreiben und hat mich wahnsinnig gemacht. Ich musste einmal wirklich dem Impuls widerstehen, einfach zu gehen. Es war furchtbar.
Aber wenigstens kenne ich jetzt den Unterschied zwischen Comic und Cartoon (glaub ich...)
Und dann haben wir noch ein Video auf Youtube gesehen. Es war seltsam. Ich hab leider vergessen, wie es heißt. Eine Erklärung dazu gab's auch nicht. Dann war die Sitzung zu Ende.
Ich hab im Skript nachgelesen, warum Satire eine Schüssel mit Obst ist. Das war die ursprüngliche Bedeutung des Wortes, eine Schüssel mit Obst, die den Göttern dargeboten wurde. Wieder was gelernt.



Anmerkung, die nix mit Olga zu tun hat: Ich hab mich in meinem Italienischseminar geoutet. Ich hab in dem Brief, in dem ich einen Urlaub beschreiben sollte, von "la mia ragazza" geschrieben. Ich dachte mir schon, dass das Probleme bereiten würde. Und so war es auch.
Tiziana hat sich Zeit genommen und ist mit jedem die Fehler in seinem Brief durchgegangen. Und mich hat sie gefragt, ob ich wirklich "la mia ragazza" meinte oder doch vielleicht "amica" oder so. Ob das nur eine Freundin sei oder wir verlobt wären. Ich meinte "Naja, verlobt nicht, aber ich meinte meine Freundin." Tiziana: "Also seid ihr zusammen oder ist das nur eine gute Freundin?" Ich: "Nein, wir sind zusammen. Ich meinte das schon so, wie ich es geschrieben habe."
So, ich bin also offiziell geoutet.
Ändern tut es nix, aber es ist trotzdem nett.
Ich mag Tiziana, glaub ich. Man muss eine Frau einfach mögen, die innerhalb einer Stunde zweimal gegen einen Stuhl läuft, der neben der Tafel steht :)

Olga II

Posted on 2009.11.11 at 12:45
Current Location: Bett
Current Mood: nervous
Current Music: Fernseher
So, gestern war wieder Olga angesagt.
Eigentlich hatte ich keine Lust, hinzugehen (Ich hab noch kurz vor der Tür überlegt, einfach wieder umzudrehen), hab mich dann aber doch überwunden.
Es fing damit an, dass Olga Gegenstände unter einem Tuch versteckt hat und wir mussten raten, was darunter ist. Hinweis: Es kommt aus dem Land, aus dem der Humor stand und hat was mit dem Ursprung des Humors zu tun.
Wir haben geraten und sind am Ende zumindest auf eines der Sachen gekommen. Es war eine Flasche Wasser und ein Zylinder (Das mit der Flasche Wasser habe ich verstanden, das hat mit dem Ursprung des Wortes Humor zu tun, aber was der Zylinder mit England, dem Heimatland des Humors, zu tun hat, weiß ich nicht.)
Dann haben wir ein Spiel gespielt. Olga fing an mit "Humor ist schlecht, weil Menschen vor lachen sterben können". Dann machte eine weiter mit "Vor lachen sterben ist gut, weil...". Man musste immer das Argument vom Vorgänger nehmen und immer abwechselnd sagen, warum es gut oder schlecht ist. Das war ziemlich lustig.
Dann haben wir mal wieder Loriot geschaut. Natürlich war das gut, ist ja schließlich Loriot.
Dann haben wir Titelblätter der Zeitschriften "Pardon" und "Titanic" angeschaut und ich hab gelernt, dass Loriot das erste Titelbild für "Pardon" gezeichnet hat. Cool.
http://www.musenblaetter.de/userimages/Image/pardon%201a%20650.jpg
Als nächstes haben wir eine Sendung von Arnold Hau gesehen. Das ist mit Worten nicht zu beschreiben, das muss man sehen.

Wir haben sehr gelacht. Olga auch.
Dann haben wir noch eine Dokumentation geschaut, aber ich musste früher gehen, also konnte ich nicht alles sehen.
Aber es war mal wieder sehr lustig.

Olga I

Posted on 2009.11.04 at 12:27
Current Location: Bett
Current Mood: hungry
Current Music: Fernseher
Notizen über mein Seminar bei Olga:
Letzte Woche sollten wir unsere Wünsche auf ein Blatt Papier schreiben. Worauf sich die Wünsche beziehen war egal.
Dann sollten wir uns vorstellen in Bezug auf Dummheit. Mehr Vorgaben gab es nicht.
Es war sehr interessant. Und verwirrend. Und erschreckend.
Dann haben wir 2 Gedichte und einen kurzen Text gelesen. Wir haben gesagt, ob wir es lustig oder nicht fanden und das war's. Das fand ich toll. Kein Auseinandernehmen, keine Analyse von winzigen Details wie es Literaturwissenschaftler so gerne machen, nein, der Text durfte einfach so wirken.

Gestern:
13 Briefe werden im Seminar verteilt und jeder der einen hat, liest vor, was drin ist. Es sind Gedichte, meist von Robert Gernhardt. Ich hab auch welche. Wieder wird nur vorgelesen, mehr nicht.
Dann hat Olga eine Schüssel gefüllt mit 2 Äpfeln, Bananen, einem Granatapfel, einer Birne, 2 Kakis und einem gelben Massageball. Was ist das? Das ist Satire (Warum, das habe ich nicht verstanden)
Sie holt dann die Wünsche von der letzten Sitzung hervor, die man nun ersteigern kann. Einsatz ist ein literarisches Zitat. Man zitiert jemand, dafür bekommt man einen Wunsch aus der letzten Stunde.
Dann fragt Olga, wer gerne gute Noten bekommen würde. Ein paar melden sich. Olga holt ein paar Blätter hervor, auf denen viele Musiknoten und ein Smiley abgedruckt sind. Sie verteilt sie an die Leute, die sich gemeldet haben, und meint "So, jetzt habt ihr gute Noten. Ihr seht, heute werden Wünsche erfüllt."
Am Ende schauen wir Loriot. Dann ist die Sitzung zu Ende.

Dieses Seminar macht mich fertig. Aber es ist genial.

Literatur!

Posted on 2009.10.31 at 16:10
Current Location: Bett
Current Mood: cheerful
Current Music: Freundin, die neben mir Tortillachips mit Salsa isst
Ich hab mir 2 Bücher gekauft.
Das ist selten geworden in letzter Zeit. Wenn man nicht mehr so viel Geld hat, weil man es für Reisen ausgegeben hat, dann denkt man 2 Mal drüber nach, bevor man sich ein Buch kauft, das man ja nur für das eigene Vergnügen braucht. Und wenn es Essen kontra Buch steht, gewinnt einfach das Überleben.
Aber diesen Monat hatte ich ein bisschen Geld übrig und hab mir 2 Bücher gegönnt. Ich hätte auch sparen können für Weihnachtsgeschenke oder mir Bücher für die Uni kaufen können, aber ich war leichtsinnig und habe Bücher gekauft, die nur für mich sind. Das war cool.
Ich habe erstanden:
"Ich hatte sie alle" von Katinka Buddenkotte (Das hab ich in Kiel bei Thalia gelesen und ich fand's super)
"Die verschwundene Miniatur" von Erich Kästner (Hab ich spontan mitgenommen, weil ich Fabian immer noch über alles liebe - ich streichel das Buch immer, wenn ich es irgendwo sehe - und ich nun hoffe, dass dieses Buch auch so toll ist)

Juhu, Literatur! Nur für mich!

Letzte Woche bei der Konfirmandenfreizeit hab ich im evangelischen Gesangbuch geblättert und ein Gedicht von Ringelnatz gefunden, das ich noch nicht kannte. Und habe mich spontan verliebt.

Morgenwonne

Ich bin so knallvergnügt erwacht.
Ich klatsche meine Hüften.
Das Wasser lockt. Die Seife lacht.
Es dürstet mich nach Lüften.

Ein schmuckes Laken macht einen Knicks
Und gratuliert mir zum Baden.
Zwei schwarze Schuhe in blankem Wichs
Betiteln mich „Euer Gnaden“.

Aus meiner tiefsten Seele zieht
Mit Nasenflügelbeben
Ein ungeheurer Appetit
Nach Frühstück und nach Leben.
(Joachim Ringelnatz)

Naselflügelbeben ist ein tolles Wort

genervt

Posted on 2009.06.26 at 14:47
Current Location: Sofa
Current Mood: annoyed
Current Music: Michael Jackson - Thriller
Manchmal nervt es mich ein bisschen. ich meine, es ist nicht meine Schuld, dass sie sich nicht verstehen. Warum stehe ich dann zwischen den Fronten? Warum habe ich das Gefühl, dass meine Freundschaft mit Miri ein bisschen den Bach runter geht, nur weil sie sich nicht mit meiner Freundin versteht?
Letzte Woche wollte sie nicht mit ins Theater. Okay, vielleicht war sie wirklich zu fertig, aber es war schon ein seltsamer Grund. Und heute schon wieder sowas komisches. Ich frage sie, ob wir das Referattreffen um eine Stunde verschieben können, weil ich für die EDG Poster aufhängen muss. Sie sagt "joa, okay" und ich denke mir, gut, wir treffen uns um eins in der Mensa.
Im Endeffekt war sie dann in der Bib, hat schon an der Präsentation gearbeitet, hatte schon gegessen ("Ich dachte, du isst vielleicht mit Ina" - Nein, verdammt, dann würde ich das sagen!) und hatte nur bis 2 Uhr Zeit. Toll. Kann sie mir das vielleicht vorher sagen? Ich kann es nicht riechen!
Ich hab keine Ahnung, ob das wirklich mit dem Streit zu tun hat, aber es kotzt mich an. Warum betrifft das mich so sehr? Ich weiß, vollkommen raushalten kann ich mich nicht, mit der einen wohne ich zusammen, die andere ist meine beste Freundin hier, aber trotzdem, es nervt!
Naja, es ist nur noch dieses Semester...

(Michael Jackson ist tot. Irgendwie seltsam. Dabei mochte ich ihn nicht mal...)

Der hl. Christopherus

Posted on 2009.06.16 at 13:41
Current Location: Sofa
Current Mood: happy
Current Music: Nothing
So, Eintrag Nummer 2.
Am Wochenende war CSD in Würzburg und es war sehr, sehr cool.
Wir waren am Freitag zuerst bei Adrian und haben dort mit ein paar Freunden von ihm "vorgeglüht". Das war schon sehr lustig, denn Adrian hat uns gezeigt, wie er auf Pumps mit 12 cm Absatz läuft. Es sah super komisch aus, vor allem, weil der Junge das einfach so kann. Ein Kumpel von ihm hat es dann auch noch mal probiert, aber bei ihm hat es überhaupt nicht geklappt. Ich könnte das auch nicht.
Danach ging's zur CSD Party. Das war auch sehr, sehr cool. Wir haben fast die ganze Zeit nur getanzt, wobei meine Lippe Bekanntschaft mit einem Ellenbogen gemacht hat, aber gut, Kampfverletzungen gehören dazu. Um halb 4 sind wir gegangen und müde in die Betten gefallen, denn am Samstag ging es ja schon weiter mit dem Straßenfest. Meine liebe Freundin war aus unerklärlichen Gründen schon um 10 Uhr wieder wach, weswegen ich auch nicht mehr schlafen konnte und nachdem mir Frühstück im Bett serviert wurde (mmmmmmhhhh!) sind wir in Richtung Innenstadt, wo wir dann um 3 Uhr bei der Parade mitgelaufen sind. Das war auch wieder sehr lustig, obwohl wir das Gefühl hatten, dass weniger Leute da waren als letztes Jahr (Kleine Episode am Rande: Es wurden Flyer verteilt, auf denen die politischen Forderungen standen und jemand hat einem Kind so einen Flyer gegeben. Die Mutter hat dem Kind den Flyer weggenommen, ihn zerknüllt und weggeworfen. Must have been a very dangerous one...)
Dann sind wir noch an den Ständen vorbeigelaufen und haben Gratiszeugs abgestaubt. Beim Stand der SPD gab es Lakritzschnecken und Kondome, auf denen stand "Liebt euch. Wir kümmern uns um den Rest". Das fand ich cool. Überhaupt waren alle wichtigen Parteien vertreten, nur die CSU nicht. War ja irgendwie klar. Und ich hab mir ein Regenbogenschlüsselband gekauft. Jetzt will ich dauernd meinen Schlüssel rausholen, weil ich das Band so schön finde :)
Wir sind dann irgendwann wieder nach hause gegangen, denn wir waren beide total fertig und brauchten erstmal eine Pause. Es hätte noch Partys gegeben, aber wir haben uns einen gemütlichen Abend gemacht.
Und Sonntag waren wir dann beim Prosecco-Express. Das war sooo lustig! Wir sind in einem alten Straba-Wagen gefahren zusammen mit Adrian, seinem Freund, 3 Frauen und jede Menge schwuler Männer. Extrem unterhaltsam. Was die Frauen da wollten, weiß ich nicht. Adrian hat die eine gefragt "Sag mal, ich frag jetzt einfach ganz indiskret, bist du lesbisch oder nur eine Begleiterscheinung?". Ich hab mich fast weggeschmissen vor Lachen, die Formulierung war einfach klasse.
Wir sind jedenfalls durch die Gegend gefahren, haben bescheuerte Lieder gesungen und Prosecco getrunken. Die Stimmung war super.
Und als wir danach nach Hause gelaufen bin, haben wir uns auf der Straße geküsst und neben uns hält doch glatt ein Auto an deswegen und der Fahrer glotzt uns an und fährt dann weiter. Wir haben so gelacht. Wir bringen den Straßenverkehr zum erliegen, yay!
Das war dann der krönende Abschluss eines tollen Wochenendes (Okay, vielleicht kam der auch erst später...)

Ich hätt gern öfter CSD, es ist einfach so lustig. Aber dann wäre es wohl nicht mehr besonders. Leider können wir auch nicht zu den anderen fahren, passt vom Datum nicht. Höchstens nach Nürnberg oder Lübeck. Mal schaun

Bilanz eines Jahres

Posted on 2009.06.16 at 13:29
Current Location: Sofa
Current Mood: content
Current Music: Katie Gray
Ich wollte diesen Eintrag schon vor einer ganzen Weile schreiben, aber ich habe nie Lust dazu. Jetzt grad eigentlich auch nicht, aber sonst komme ich ja nie dazu.
Eigentlich wollte ich eine Bilanz zu meinem 21. Geburtstag schreiben.
Letztes Jahr hatte ich ja eine ausgeprägte Depression an meinem Geburtstag, war unzufrieden mit meinem Leben und wollte, dass sich etwas ändert.
Es hat sich was geändert.
Sie ist in mein Leben getreten und hat es vollkommen umgekrempelt. Ich lebe jetzt in einer Beziehung, die jetzt fast schon ein Jahr dauert. Es gibt viel Schönes und auch ein paar Schwierigkeiten, aber allgemein bin ich super glücklich damit.
Ich mag das Gefühl, dass immer jemand da ist. Wenn ich etwas unternehmen will, dann ist sie da und macht mit, wenn etwas passiert ist, kann ich es ihr erzählen, wenn es mir schlecht geht, ist sie da und tröstet mich. Ich hab nicht mehr das Gefühl, so allein zu sein.
Ich mache mehr, seit ich sie habe, denn früher hatte ich Angst, Sachen alleine zu machen. Das hab ich zwar immer noch, aber jetzt ist sie da und hilft mit. Ohne sie wäre ich nicht in der English Drama Group und hätte nicht all die tollen Leute kennengelernt und wüsste nicht, was die EDG für ein toller Verein ist. Ich würde keinen Tanzkurs machen und wäre auch nicht nach London oder Madrid gekommen. Und vor allem würde ich immer noch in der WG wohnen und wäre super unglücklich dort. Denn ich bin allein zu nichts fähig. Ich brauche jemand, der mich unterstützt oder auch in den Arsch tritt. Und dazu habe ich sie.
Natürlich ist das nicht immer alles einfach. Wir sind einfach sehr verschieden und da prallen schon mal 2 Welten aufeinander. Das fängt schon damit an, dass ich ein Familienmensch bin und sie absolut nicht. Das passt nicht so ganz. Aber bisher haben wir es immer geschafft, Differenzen zu überbrücken und ich hoffe, das schaffen wir auch in Zukunft.
Es lohnt sich. Zum Beispiel für Momente wie heute morgen, als wir beide um 7 Uhr von Kirchenglocken geweckt wurden und wir uns im Halbschlaf aneinandergekuschelt (Ich habe mich praktisch in sie eingerollt :)) und noch 20 Minuten gepennt haben, bis ich aufstehen musste. Das war verdammt perfekt.
Mein Leben hat sich geändert, definitiv. Ich bin noch immer nicht hundertprozentig zufrieden damit, aber das liegt an mir selbst und meinem Charakter. Aber das ist wohl ein langsamer Prozess und lässt sich nicht von heute auf morgen ändern. Einfach abwarten.

So, das war der Bilanz-Eintrag, steht wahrscheinlich nicht alles drin, was ich ursprünglich schreiben wollte, aber es reicht jetzt. Ich schreib lieber noch einen Eintrag zum CSD.

...

Posted on 2009.05.19 at 18:50
Current Location: Sofa
Current Mood: good
Current Music: Simpsons
Just saw Angela Merkel.
I like her.
But I don't like the party she belongs to.
mmhh

The floor is the only thing that stopped me from landing in the lobby...

Posted on 2009.05.12 at 15:14
Current Location: Sofa
Current Mood: hungry
Current Music: Radio
Ich wollte mal wieder einen Eintrag schreiben, aber jetzt, wo ich Zeit habe, fällt mir nicht wirklich ein, was einen Eintrag wert wäre.
Naja, einfach mal fröhlich drauf los (Ich hab ein Nutellabrot in der Hand, damit muss es sich ja gut schreiben lassen)

Das Semester hat begonnen und es war Chaos wie immer. Ich hab 2 Wochen gebraucht, bis mein Stundenplan halbwegs feststand. Ich war zwischendrin mal bei 27 Semesterwochenstunden und das ist einfach zu viel, wenn ich nebenbei noch Tanzen und Badminton spielen will, mich bei der EDG engagiere, Referate vorbereiten und Texte lesen muss und mich um Freunde und meine Beziehung kümmern will. Geht einfach nicht.
Also hab ich ein bisschen gekürzt und hoffe, dass ich jetzt gut zurecht kommen werde.

(mmmh, mein Nutellabrot ist sooo lecker!)

Meine Mom hat ihren 50. Geburtstag gefeiert. Das war cool und hat viel Spaß gemacht. Meine liebe Freundin hatte die Idee, dass wir die Gäste ein Bild malen lassen. Ich habe ein Bild von Rosina Wachtmeister gewählt, weil wir so eins in der Wohnung hängen haben.

Hab dann einen Druck davon bestellt, den wir in 16 Teile geschnitten haben und Silv hat eine Leinwand gekauft, die wir dann auch in 16 Felder aufgeteilt haben. Auf der Feier hat dann jedes Pärchen einen Bildausschnitt bekommen und musste den dann malen, sodass am Ende wieder ein Bild entstand. Und es ist wirklich gut geworden, ich war selbst überrascht. Alle haben sich echt Mühe gegeben. Und Mom hat sich sehr darüber gefreut und jetzt hat sie eine schöne Erinnerung an ihren 50. Geburtstag.
Und auch sonst war die Feier schön, selbst meine liebe Freundin hat sich halbwegs amüsiert. Mom hat sie auch der frohen Festgemeinde als meine Freundin vorgestellt, was ich echt toll fand. Natürlich hat das keiner kapiert, aber das ist dann ja nicht mein Problem.

Und ich lerne jetzt ja italienisch. Das macht ziemlich viel Spaß, auch wenn ich eigentlich denkbar ungeeignet für so einen Kurs bin, denn ich hasse es, vor anderen Fehler zu machen und das tue ich da nun mal zwangsweise. Aber gut, da muss ich einfach durch, anders werde ich die Sprache nie lernen, genauso wie ich akzeptieren muss, dass ich nie akzentfrei Italienisch sprechen werde. Ist halt einfach so. Ich werde das beste draus machen.

Ansonsten fällt mir grad nix ein und außerdem muss ich los, ich hab meiner Süßen versprochen, sie von der Uni abzuholen.

Helene Hanff - 84, Charing Cross Road

Posted on 2009.04.19 at 13:57
Current Location: Schreibtisch
Current Music: nothing
" Ich liebe antiquarische Bücher sehr, die von slebst an der Seite aufklappen, die der frühere Besitzer am häufigsten gelesen hat. Als der Kazlitt ankam, klappte er bei >>Ich hasse es, neue Bücher zu lesen<< auf, und ich rief dem Besitzer vor mir, wer immer es gewesen sein mag, lautstark >>Kamerad!<< zu."

"Frank Doel, was TUN Sie eigentlich da drüben?? Sie tun gar NICHTS, Sie sitzen nur HERUM!
Wo bleibt Leigh Hunt? Und wo die >>Oxford Gedicht-Anthologie<<? Wo bleibt die Vulgata und wo der liebe, vertrottelte John Henry? All das wäre eine so nette aufbauende Lektüre für die Fastenzeit gewesen... und sie schicken mir absolut nichts! Sie lassen mich hier sitzen und lange Randbemerkungen in Bibliotheksbücher schreiben, die mir nicht gehören. Eines Tages wird das herauskommen, und sie werden mir den Bibliotheksausweis wegnehmen. Ich habe mit dem Osterhasen eine Abmachung getroffen, Ihnen ein Ei zu bringen. Er wird herüberkommen und feststellen, dass Sie an Untätigkeit verstorben sind."

Memories

Posted on 2009.03.29 at 22:34
Current Location: Küche
Current Mood: contemplative
Current Music: Fernseher aus dem Schlafzimmer
Es ist in England, im Sommer, Schulreise nach Poole im Bus. Ich bin so 13/14 und verliebt in eine Mitschülerin, die allerdings unendlich viel cooler ist als ich und die ich deshalb nur aus der Ferne betrachte. Der Platz neben mir ist leer, denn Wanda geistert mal wieder durch den Bus und redet mit Leuten, die ebenfalls unendlich viel cooler sind als ich.
Plötzlich setzt sie sich neben mich und fängt an, sich mit mir zu unterhalten. Ich bin total überrascht und versuche irgendwie, auf das Gespräch einzugehen, während ich mein Glück kaum fassen kann. Ich weiß, sie sitzt nur neben mir, weil sie sich mit ihrer besten Freundin gestritten hat und bei mir eben ein Platz frei war, und sie verschwindet auch bald wieder und alles ist so wie vorher. Aber ich bin grad so ein Teenager und irgendwie hoffnungslos verliebt, da reicht das völlig.

Es ist Schulfest, wie jedes Jahr. Nicht ganz so ätzend wie Sportfest, aber immer noch sehr nervtötend. Es herrscht glühende Hitze und meine Klasse verkauft Baguettes an einem Stand auf dem Pausenhof. Die Zutaten lagern in unserem Klassenzimmer, unter anderem Salat, von dem wir viel zu viel haben. Ein paar Schülerinnen haben sich in dieses Klassenzimmer verzogen, um der Hitze und der Langeweile zu entfliehen, unter anderem ich. Und sie. Sie war neu in der Klasse, ist sitzengeblieben und außerdem der Grund, warum ich mir im Unterricht den Hals verrenke, nur um sie anzusehen (Scheiß erste Reihe).
Wir sitzen im Klassenzimmer, essen Salatblätter aus Schüsseln und reden über Gott und die Welt. Und ich bin glücklich, dass ich mit ihr in einem Raum sein, sie ansehen und ab und zu vielleicht ein Wort mit ihr wechseln kann. Ich bin zwischen 15 und 16 und noch immer ist das genug. Irgendwie.

Abifahrt in die Toskana 2006. Tagesausflug nach Ligurien und Portovenere. Ich bin 18, habe gerade meine erste mögliche Beziehung hinter mir, die glücklicherweise gescheitert ist, bevor sie überhaupt angefangen hat, aber ich habe noch ein bisschen dran zu knabbern. Ich versuche immer noch, in ihrer Nähe zu sein, auch wenn ich weiß, dass es hoffnungslos ist. Diese Sehnsucht wird zum Glück abrupt enden, nachdem wir wieder nach Deutschland zurückgekehrt sind. Das ist auch ein ganz anderes Kapitel.
Denn nun stehe ich an einem Felsentor an der ligurischen Küste und schaue ins blaue Meer hinab, als sie kommt. Sie, in die ich seit Ende der 10. Klasse verliebt bin. Ich wollte es nicht, aber es schlich sich einfach an, als wir gemeinsam an einem Theaterstück für unsere Lehrerin gearbeitet haben. Seitdem himmele ich sie an, auch wenn es aussichtlos ist, denn sie ist absolut hetero und außerdem unglücklich verliebt. Aber ich gebe mich schnell mit Schärmereien zufrieden und höre ihr auch gerne zu, wenn sie von Daniel erzählt. Uns verbindet eine Art Freundschaft, die schön, manchmal aber auch recht qualvoll ist. Ich bin halt Masochistin und Romantikerin, nicht immer eine gute Kombination.
Und jetzt kommt sie, stellt sich neben mich und will mit mir Katie Melua hören, weil es so gut zum Augenblick passt. Ich sage natürlich ja und so stehen wir da, unter und das Meer und über uns die warme italienische Herbstsonne, wir nur durch einen MP3-Player verbunden und hören "Thank you, stars". Mir ist bewusst, dass sie wahrscheinlich an Daniel denkt und nicht an mich, aber ich denke an sie und wie nah sie mir ist und dieser nahezu perfekte Moment brennt sich tief in meine Erinnerung ein.

Erinnerungen an eine gewisse Dozentin sind zu unscharf, die Gefühle jedoch waren heftig.

Sommer 2008. Es ist das Ende meines zweiten Semesters an der Uni. Ich habe jemanden kennengelernt übers Internet, war natürlich nicht meine Initiative, sondern ihre. Unser Weg ist steinig und es wird noch lange dauern, bis wir auf eine ebene Straße stoßen, aber diese ist länger, als es wir es je zu hoffen gewagt haben.
Es ist Juli, Freitagabend, die letzte Aufführung der englischen Theatergruppe der Universität. Und weil sie Produzentin und stage manager ist und ich ihre Freundin (was in meinem Kopf noch mehr als unreal ist. Ich bin eine Träumerin, mir passieren solche Dinge nicht im wirklichen Leben!), darf ich mit auf die Aftershowparty. Wir sitzen in einem Auto, holen noch schnell Pizza und fahren dann zum Studentenwohnheim, in dem die Party steigt. Wir beide sitzen auf der Rückbank, riesige Pizzakartons auf unserem Schoß, die Fenster sind offen und der warme Fahrtwind weht uns um die Ohren, während irgendwelche Lieder aus dem Radio schallen, als sie unter den Kartons meine Hand ergreift und festhält.
Und ich habe Angst, weil ich nicht weiß, wohin das führt, weil wir doch so verschieden sind und so wenig zusammenpassen. Und trotzdem, ich bin glücklich, denn wen interessieren schon so blöde Ängste, wenn man jung ist und gerade einen perfekten Moment erlebt.

Waschmaschine, die dritte

Posted on 2009.03.04 at 07:34
Current Location: Küche
Current Mood: sleepy
Current Music: Bohemian like you - The Dandy Warhols
Ich bin um 6.30 Uhr aufgestanden, weil heute unsere neue Waschmaschine geliefert wird. Ab 7 Uhr. Natürlich weiß ich, dass die höchstwahrscheinlich nicht um Punkt 7 auf der Matte stehen, aber allein die Möglichkeit, dass sie es doch tun könnten, veranlasst mich, so früh aus dem Bett zu steigen, denn ich möchte den Liefermenschen ungern nackt die Tür aufmachen. Und da meine liebe Freundin überhaupt kein Frühaufsteher ist (Ich auch nicht, aber ich hab da anscheinend etwas mehr Selbstdisziplin, jedenfalls komme ich schneller aus dem Bett), quäle ich mich halt aus den Federn.
Ist in gewisser Weise auch schön, so kann ich den Morgen ganz gemütlich beginnen, mit Grießpudding und ein bisschen Surfen im Internet.
Das hab ich gestern auch schon gemacht, denn gestern wurde die erste Waschmaschine wieder abgeholt. Die hat nämlich nicht durch die Badezimmertür gepasst (Mittlerweile bin ich in einem Stadium, wo ich das witzig finden kann). Der Mensch, der sie geliefert hat, meinte noch, wir sollten den Deckel abmachen, dann würde sie passen, aber das war leider vollkommener Quatsch. Und auch sonst lassen sich an so einer Waschmaschine nicht wirklich Teile abmachen, sodass sie schmaler wird. Denn das Dumme ist, dass eigentlich nur 2 cm fehlen, dann würde es passen. Aber leider kann man so eine Tür nicht breiter und eine Waschmaschine nur äußerst schlecht schmaler machen (Außer vielleicht mit roher Gewalt, aber das ist keine so gute Idee). Und das Badezimmerfenster ist noch viel kleiner als die Tür. Das war ganz schön blöd.
Die Waschmaschine hat fast 5 Tage in unserem Flur gestanden, den Weg blockiert und wir konnten nicht damit waschen.
Jetzt kommt eine neue, schmalere Waschmaschine und die passt dann hoffentlich, denn langsam müssen wir wirklich waschen, der Wäscheberg wächst und wächst.
Wahrscheinlich kommen die heute erst um 14 Uhr, denn die Zeitspanne für die Lieferung ist von 7-14 Uhr. Dann bin ich ganz umsonst so früh aufgestanden.
Gestern hab ich die Zeit allerdings genutzt, nachdem die Abholer schon kurz nach 9 Uhr kamen. Ich bin dann zum Rathaus und hab mich um meinen neuen Perso gekümmert, da mein Alter bald abläuft. Hat wie immer ewig gedauert.
Aber draußen war es so schön. Die Sonne hat geschienen, die Vögel haben gezwitschert und in der Stadt hat es irgendwie gut gerochen. So langsam kommt der Frühling. Ich hoffe, er beeilt sich.

Am Samstag fahren wir zu ihren Großeltern nach Krefeld. Bin mir noch nicht so sicher, ob ich dazu Lust habe, aber ich komme einfach mal mit. Ich war noch nie in Krefeld, vielleicht ist es ja ganz schön da.
Danach geht's nochmal nach Aschaffenburg und am Samstag drauf fährt uns mein Vater zurück nach Würzburg, damit er die neue Wohnung auch mal sieht.
Und dann haben wir noch ein paar Tage hier, bevor es nach Madrid geht. Ging ganz schön schnell jetzt, irgendwie. Aber ich freu mich drauf.

Nachtrag: Klasse, jetzt haben die grad angerufen, sie kommen zwischen 8.30 Uhr und 10.30 Uhr. Das fällt ihnen aber früh ein.

Nachtrag 2: Wir haben eine Waschmaschine!!! Juhu! Und sie wäscht! Jetzt wird der Berg langsam abgearbeitet.
Die Anschlussmenschen waren auch sehr nett und die Frau sah verdächtig lesbisch aus. Und das Anschließen hat ohne Probleme geklappt, das war das Wichtigste. Sonst hätte ich wahrscheinlich einen Herzinfarkt bekommen.

Zum 100.

Posted on 2009.02.19 at 23:25
Current Location: Bett
Current Mood: tired
Current Music: nüx
Chor der Müllabfuhr.

Kommt! Lasset von Tonne zu Tonne uns eilen! Wir wollen dem Müll eine Abfuhr erteilen!

Auf! Machen wir, daß jede Tonne sich leere! Wir sind dazu da, denn wir sind Müllionäre! Müllirallala, Müllirallala!

Heinz Erhardt

Höchste genehmigte Fluggastsitzanzahl (so heißt's richtig, glaub ich)

Posted on 2009.02.18 at 20:44
Current Location: Sofa
Current Mood: cheerful
Current Music: Carla Bruni - irgendwas von der neuen CD
Ich war heute Chefin des Sprachendienst.
Die anderen waren alle bei einem Audit und deshalb gehörte der Sprachendienst mir. War lustig.
Ich bin extra später losgefahren, weil ich dachte, ist ja eh keiner da, ist also egal, wann ich komme. Aber natürlich war heute die A3 recht frei, ich musste kein einziges Mal anhalten und deshalb war ich genau zur gleichen Zeit da. Mist.
Im Büro angekommen hab ich zuerst die Betriebsvereinbarungen übersetzt, die ich übersetzen sollte, mit gelegentlichen Pausen auf Spiegel online, um mich über die aktuelle Lage der Welt zu informieren. Muss man ja als guter Staatsbürger.
Damit war ich bis zur Mittagspause beschäftigt. Zwischendrin hab ich dann noch ein Actionprogramm geboten bekommen, als plötzlich ein Fensterputzer neben mir auftauchte. Jaja, die DFS gibt sich Mühe, ihre Praktikanten zu unterhalten. Nur dummerweise müssen dafür die Jalousien hochgefahen werden, weswegen mich die Sonne geblendet hat. An sich war ich ja froh, dass sie schien, aber dann sieht man auf dem Computerbildschirm nix mehr. Naja, irgendwann war der Typ wieder weg und ich konnte wieder arbeiten.
Ab und zu bin ich auch mal ans Telefon gegangen, um den Leuten mitzuteilen, dass sie leider erst morgen wieder Übersetzungen haben können. So verging der Morgen ganz gemütlich und um 1 Uhr war ich dann mit den Vereinbarungen fertig und bin mit der anderen Praktikantin Essen gegangen. Es gab Hähnchenschenkel mit Gemüsereis und weil das Bioschnitzel mit Pommes zu teuer war, hab ich das genommen. Frau Kretschmann (ich weiß ihren Vornamen nicht) hat mich dann noch auf einen Kaffee eingeladen, das Jammern, dass ich kein Geld habe, hat anscheinend gewirkt.
Meine Pause war dann aber noch nicht zu Ende, also hab ich noch ein bisschen aus dem Fenster geschaut (Was ja jetzt besonders gut ging, es war ja frisch geputzt) und hab ein paar SMS geschrieben.
Dann war es wieder Zeit für die Arbeit, aber ich hatte keine Lust, einen guide für Übersetzungen zu verfassen. Also bin ich wieder auf Spiegel online gegangen und da ist mir aufgefallen, dass ich dort ja die Zwiebelfisch-Kolumnen finden kann. Und die hab ich mir natürlich gleich angeschaut. Ist ein bisschen schwer, wenn man nicht laut lachen will, aber ich hatte extrem viel Spaß. Ich kann über kaum was so gut lachen wie über lustige Rechtschreibfehler und Verschreiber.

Irgendwann dachte ich mir dann, dass ich doch mal wieder arbeiten könnte. Also habe ich mir die englische Vorlage für den guide durchgelesen. Aber ich hatte immer noch keine Lust, das zu bearbeiten. Da fiel mir ein, dass mir ja gesagt wurde, dass ich mich die Lexika mal genauer anschauen könnte. Das hab ich dann auch gemacht. War sehr interessant, besonders weil da auch ein Buch von Bill Bryson über die Verwendung von bestimmten Englischen Wörtern und das Buch "Eats, shoots and leaves" standen. Da war ich wieder ein bisschen beschäftigt.
Danach hab ich mich wieder an die Arbeit gemacht und den guide auf dem Computer gesucht. Hat eine Weile gedauert, weil der nicht da war, wo er sein sollte. Egal. Und dann hab ich wieder Zwiebelfisch gelesen. Und ein paar Anrufe beantwortet.
Um 4 Uhr hab ich dann beschlossen, dass ich eh nix sinnvolles mache und deshalb auch nach hause gehen kann. Das ist super, wenn man sein eigener Chef ist.
Ich hab also meine Sachen zusammengeräumt, den Computer runtergefahren und bin gegangen.
Das war mein Tag als Leiterin des Sprachendiensts.

Danach bin ich wieder nach hause gecruist.
Ich glaub, das werde ich ein bisschen vermissen. Morgens die Fahrt nicht, die ist ätzend. Aber abends ist das echt chillig. Aber wenn man dann tankt, dann vergeht einem die Freude. Ich bin froh, dass ich kein Auto habe.


Höchstfluggastsitzzahl

Posted on 2009.02.13 at 17:48
Current Location: Wohnzimmer
Current Mood: bouncy
Current Music: Simpsons
Ich war grad beim Zahnarzt und es hat nur 10 Minuten gedauert. Das hat mich ziemlich überrascht. Ich hab mit mindestens einer Stunde gerechnet. Aber ich kam rein, war sofort dran, hab ein bisschen Smalltalk mit der Zahnärztin gemacht, die hat meine Zähne gereinigt und so und dann war's auch schon wieder vorbei. So macht Zahnarzt Spaß.

Ich will schon seit Wochen einen ausführlichen Livejournal-Eintrag schreiben, aber irgendwie hab ich nie Zeit und Lust. Mal sehen, wie weit ich heute komme, ich muss ja bald zum Bahnhof und meinen Frosch abholen. Ich freu mich so! Es waren zwar nur 5 Tage, die wir getrennt verbracht haben, aber ich habe sie ziemlich vermisst und freue mich schon seit Tagen auf den Moment, wenn wir uns wiedersehen.

Der Grund für die Trennung ist das Praktikum, dass ich zurzeit bei der DFS mache. Das ist ziemlich cool, weil ich da übersetzen darf und noch andere Sachen, die mit Sprachen zu tun haben. Und die Leute sind auch sehr nett, ich fühle mich da ziemlich wohl.
Heute war der Vertrag fertig, den ich diese Woche übersetzt habe. War irgendwie cool. Natürlich haben die entsprechende Computerprogramme, die einem da helfen, denn aus dem Stegreif könnte ich natürlich keinen Vertrag, in dem es um Software geht, übersetzen, da fehlt mir einfach das Vokabular. Aber es war trotzdem faszinierend.

Und jetzt am Wochenende fängt der Umzug an. ICh freu mich auf die neue Wohnung. Und ich bin sehr froh, aus meiner WG ausziehen zu können. Ich komme mit der Stimmung dort überhaupt nicht klar.
Morgen geht's dann zu IKEA, Ausstattung kaufen und danach nach WÜ und dort wird gestrichen und Sachen in die Wohnung geschafft. Ich hoffe, dass das alles laufen wird.

So, jetzt muss ich los zum Bahnhof. Juhu, juhu, juhu!

little update

Posted on 2009.01.26 at 14:35
Current Location: My girlfriend's bed
Current Mood: hopeful
Current Music: nothing
Heut vielleicht eine neue Wohnung, ich freu mich!
Es muss einfach klappen, die Wohnung ist toll und die Vorstellung, noch weiter in meiner WG wohnen zu müssen, ist unerträglich. Außerdem geht das ja nicht mehr, hab ja gekündigt.

Und am Mittwoch ist EDG-Aufführung. Das Stück ist eigentlich ziemlich cool, auf der Bühne wirkt es auf alle Fälle besser als wenn man es nur liest, und die Schauspieler sind einfach perfekt für ihre Rollen. Und es ist lustig zuzuschauen und zu denken "Hey, da ist das Gewehr, das wir gekauft haben und da die Gläser!..."
Ich freu mich auf die Aufführungen.

Sonst war auch noch Zeug, aber ich hab keine Lust, noch zu schreiben.

Die Sonne scheint, das ist toll. Es soll Frühling werden.

Random

Posted on 2009.01.08 at 20:01
Current Location: My girlfriend's bed
Current Mood: hungry
Current Music: nothing
My girlfriend can purr like a cat. How cool is that?

Bah

Posted on 2009.01.07 at 13:11
Current Location: Bett
Current Mood: depressed
Current Music: Bayern 3
Manchmal komme ich mit mir zurecht, manchmal nicht. Zurzeit eher nicht. Warum gibt es keinen magischen Trank, der einem mehr Selbstvertrauen gibt? Das Leben wäre ja so viel einfacher. ICh würde nicht ganz so viel versauen.
Naja, geht halt nicht.
Mist

Bald vielleicht obdachlos

Posted on 2009.01.06 at 19:30
Current Location: My girlfriend's bed
Current Mood: disappointed
Current Music: Tagesschau
Wohnungssuche ist nervig. Extrem nervig.
Ich weiß, wir suchen eigentlich noch gar nicht so lange, aber trotzdem, ich hab keine Lust mehr. Ich will endlich eine tolle Wohnung, in die wir zusammen einziehen können. Ich freu mich schon sehr darauf, denn langsam nervt es mich auch, immer zu zweit in ihrer Ein-Zimmer-Wohnung zu sein. Es ist halt etwas eng und ich hätte mein ganzes Zeug auch da, wo ich meistens bin. Und deshalb möchte ich so schnell wie möglich umziehen.
Aber niemand will uns. Okay, wir haben erst 5 Wohnungen oder so angesehen, aber wir haben 4 Absagen erhalten und das frustriert. Warum will niemand 2 nette Studentinnen, die ganz pflegeleicht und lieb sind? Okay, ich kann ja verstehen, dass Vermieter lieber Leute nehmen, die ein festes Einkommen haben und voraussichtlich mehr als 2 Jahre in der Wohnung bleiben, aber trotzdem, es ist so unfair!
Ich hoffe ja irgendwo noch auf die tolle Wohnung in der Eichendorffstraße, die wäre einfach perfekt, aber die werden wir wohl auch nicht kriegen, denn da gab's noch ganz viele andere Bewerber und da waren bestimmt bessere als wir dabei.
Naja, wir suchen weiter und hoffentlich finden wir was, bevor ich aus meiner WG raus muss und auf der Straße stehe. Morgen muss ich das alles mit meiner lieben Mitbewohnerin besprechen und ich hab keine Lust dazu. Aber es muss gemacht werden. Ich hoffe, das klappt irgendwie.

Morgen geht dann auch Uni wieder los. Ich hab nicht wirklich Lust, aber das Semester ist ja nicht mehr lang. Und dann kommt mein Praktikum. Bin mal sehr gespannt, wie das wird. Hoffentlich nicht so langweilig wie das letzte.

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